Planung, Eigenverbrauch, Speicher & häufige Fragen
Photovoltaikanlagen für Eigenheime, Mehrfamilienhäuser und Gewerbe
Mit einer Photovoltaikanlage lässt sich Sonnenenergie direkt auf dem eigenen Dach in elektrischen Strom umwandeln. Damit kann ein Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt und direkt im Gebäude genutzt werden.
Doch welche Photovoltaikanlage passt zum eigenen Gebäude? Wie groß sollte sie sein? Ist ein Stromspeicher sinnvoll? Kann eine Wallbox eingebunden werden? Und welche technischen Voraussetzungen müssen Hausanschluss und Zählerschrank erfüllen?
Als Elektrofachbetrieb aus Immenstaad plant und installiert Elektrotechnik Martin Photovoltaikanlagen für Eigenheime, Mehrfamilienhäuser und Gewerbebetriebe im Bodenseeraum. Dabei betrachten wir nicht nur die Solarmodule auf dem Dach, sondern das Zusammenspiel mit der vorhandenen Elektroinstallation, Stromspeicher, Wallbox und modernem Energiemanagement.
Auf dieser Seite beantworten wir wichtige Fragen rund um Planung, Installation und Nutzung einer Photovoltaikanlage.
Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?
Photovoltaikmodule wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Dabei entsteht zunächst Gleichstrom. Ein Wechselrichter wandelt diesen in Wechselstrom um, der anschließend im Gebäude genutzt werden kann.
Der erzeugte Solarstrom kann je nach Anlage:
- direkt im Gebäude verbraucht,
- zum Laden eines Stromspeichers verwendet,
- für eine Wallbox bzw. zum Laden eines Elektrofahrzeugs genutzt oder
- in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Eine gut geplante Anlage berücksichtigt deshalb nicht nur die mögliche Stromerzeugung auf dem Dach, sondern auch den tatsächlichen Strombedarf und die technische Ausstattung des Gebäudes.
Welche Photovoltaikanlage passt zu meinem Gebäude?
Die passende Größe und Auslegung einer Photovoltaikanlage hängt von mehreren Faktoren ab.
Dazu gehören unter anderem:
- verfügbare Dachfläche
- Ausrichtung und Neigung des Daches
- mögliche Verschattung
- Stromverbrauch des Gebäudes
- Nutzung einer Wärmepumpe
- vorhandene oder geplante Wallbox
- gewünschter Eigenverbrauch
- möglicher Stromspeicher
- technische Voraussetzungen der Elektroinstallation
- zukünftiger Energiebedarf
Deshalb sollte eine Photovoltaikanlage immer individuell auf das Gebäude und die geplante Nutzung abgestimmt werden.
Lohnt sich Photovoltaik auch am Bodensee?
Grundsätzlich können Photovoltaikanlagen auch in der Bodenseeregion einen wichtigen Beitrag zur eigenen Stromversorgung leisten.
Entscheidend ist nicht allein die Zahl der Sonnenstunden. Moderne Photovoltaikmodule erzeugen auch bei diffusem Licht elektrische Energie.
Wie gut sich ein bestimmtes Gebäude für Photovoltaik eignet, hängt vor allem von Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung, technischem Zustand und dem individuellen Stromverbrauch ab.
Eine fachgerechte Planung betrachtet deshalb immer das konkrete Gebäude und seine Nutzung.
Muss ein Dach genau nach Süden ausgerichtet sein?
Nein. Eine reine Südausrichtung ist keine zwingende Voraussetzung für eine Photovoltaikanlage.
Auch Ost-West-Dächer können sehr interessant sein. Hier verteilt sich die Stromerzeugung stärker über den Tagesverlauf: morgens auf der Ostseite und später am Tag auf der Westseite.
Das kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn ein möglichst großer Teil des erzeugten Stroms direkt selbst genutzt werden soll.
Welche Ausrichtung für ein Gebäude sinnvoll ist, sollte deshalb immer im Zusammenhang mit Dachfläche, Verschattung und Verbrauchsprofil betrachtet werden.
Wie groß sollte eine Photovoltaikanlage sein?
Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht.
Die Größe sollte nicht ausschließlich am heutigen Stromverbrauch ausgerichtet werden. Auch der zukünftige Bedarf kann eine wichtige Rolle spielen.
Beispiele dafür sind:
- Anschaffung eines Elektroautos
- Installation einer Wallbox
- Nutzung einer Wärmepumpe
- Einbau eines Stromspeichers
- Erweiterung oder Umbau des Gebäudes
- steigender Strombedarf durch weitere elektrische Anwendungen
Wer heute eine Photovoltaikanlage plant, sollte deshalb auch berücksichtigen, wie sich der Energiebedarf in den kommenden Jahren verändern könnte.
Photovoltaik mit oder ohne Stromspeicher?
Ein Stromspeicher nimmt überschüssige Energie der Photovoltaikanlage auf und stellt sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung.
Das kann beispielsweise am Abend oder in der Nacht interessant sein, wenn die Photovoltaikanlage keinen oder nur wenig Strom erzeugt.
Ob ein Speicher sinnvoll ist und welche Speicherkapazität zum Gebäude passt, hängt unter anderem vom Stromverbrauch, der Größe der PV-Anlage und dem individuellen Nutzungsverhalten ab.
Photovoltaikanlage und Speicher sollten deshalb möglichst als Gesamtsystem betrachtet werden.
Kann eine Photovoltaikanlage mit einer Wallbox kombiniert werden?
Ja. Photovoltaik und Elektromobilität lassen sich sehr gut miteinander verbinden.
Bei entsprechender technischer Ausstattung kann ein Teil des selbst erzeugten Solarstroms zum Laden eines Elektrofahrzeugs verwendet werden.
Besonders interessant ist dabei das sogenannte PV-Überschussladen. Steht mehr Solarstrom zur Verfügung, als das Gebäude gerade benötigt, kann dieser Überschuss gezielt zum Laden des Fahrzeugs genutzt werden.
Dafür müssen Photovoltaikanlage, Wallbox und gegebenenfalls das Energiemanagement technisch aufeinander abgestimmt sein.
→ Mehr erfahren: Wallbox & E-Mobilität
Was ist ein Energiemanagement bei Photovoltaik?
Ein Energiemanagementsystem kann verschiedene Energieerzeuger und Verbraucher im Gebäude miteinander koordinieren.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Photovoltaikanlage
- Stromspeicher
- Wallbox
- Wärmepumpe
- weitere steuerbare Verbraucher
Ziel ist es, möglichst viel des selbst erzeugten Solarstroms sinnvoll im eigenen Gebäude zu verwenden.
Gerade bei Gebäuden mit mehreren größeren elektrischen Verbrauchern wird die intelligente Abstimmung der einzelnen Komponenten zunehmend wichtiger.
Ist Photovoltaik beim Neubau in Baden-Württemberg Pflicht?
Ja. In Baden-Württemberg besteht bei Neubauten grundsätzlich eine Photovoltaikpflicht. Bei der Planung eines neuen Wohn- oder Nichtwohngebäudes muss daher die Nutzung von Photovoltaik von Anfang an berücksichtigt werden.
Das bietet gleichzeitig die Möglichkeit, die Photovoltaikanlage sinnvoll in die gesamte Elektro- und Energieplanung des Gebäudes einzubeziehen. Dazu gehören insbesondere der Zählerschrank, geeignete Leitungswege und Platzreserven sowie die mögliche Einbindung von Stromspeicher, Wallbox, Wärmepumpe und Energiemanagement.
Wer diese Komponenten bereits bei der Elektroplanung berücksichtigt, schafft gute Voraussetzungen für ein technisch abgestimmtes und später erweiterbares Gesamtsystem.
→ Mehr erfahren: Elektroinstallation im Neubau
Gilt die Photovoltaikpflicht auch bei einer Dachsanierung?
Ja. In Baden-Württemberg gilt die Photovoltaikpflicht seit 2023 grundsätzlich auch bei einer grundlegenden Dachsanierung. Eine solche liegt insbesondere dann vor, wenn die Dacheindeckung oder Dachabdichtung vollständig erneuert wird. Reine Reparaturen oder die Behebung einzelner Schäden lösen die Photovoltaikpflicht dagegen in der Regel nicht aus.
Eine anstehende Dachsanierung ist deshalb ein guter Zeitpunkt, Photovoltaik frühzeitig mit einzuplanen. Dachaufbau, Modulbelegung, Leitungswege und die elektrische Anbindung können so aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig können vorhandene Gerüste und ohnehin notwendige Arbeiten am Dach genutzt werden.
Dabei sollte auch die bestehende Elektroinstallation berücksichtigt werden. Je nach Alter und Zustand können Anpassungen am Zählerschrank oder weitere technische Maßnahmen erforderlich sein.
Kann eine Photovoltaikanlage auch bei einem bestehenden Gebäude nachgerüstet werden?
Grundsätzlich können Photovoltaikanlagen auch auf bestehenden Gebäuden installiert werden.
Vorher sollte jedoch geprüft werden, ob die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind.
Neben dem Dach spielt insbesondere die bestehende Elektroinstallation eine Rolle. Je nach Alter und Zustand können Anpassungen beispielsweise am Zählerschrank oder an weiteren Komponenten erforderlich sein.
Gerade bei älteren Gebäuden empfiehlt es sich deshalb, Photovoltaik nicht isoliert zu betrachten, sondern die vorhandene elektrische Anlage in die Planung einzubeziehen.
→ Mehr erfahren: Elektroinstallation im Altbau und bei Renovierungen
Muss der Zählerschrank für Photovoltaik erneuert werden?
Nicht grundsätzlich.
Ob ein vorhandener Zählerschrank weiter genutzt werden kann oder angepasst werden muss, hängt von dessen Alter, Aufbau, Zustand und den aktuellen technischen Anforderungen ab.
Bei älteren Elektroinstallationen kann eine Modernisierung notwendig werden.
Deshalb sollte der Zählerschrank bereits bei der Planung der Photovoltaikanlage fachgerecht geprüft werden.
Welche Rolle spielt der Überspannungsschutz bei Photovoltaikanlagen?
Photovoltaikanlagen sind dauerhaft mit der elektrischen Anlage eines Gebäudes verbunden. Schutzmaßnahmen gegen Überspannungen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil einer fachgerechten Planung.
Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Anlage und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Neben dem Schutz der Photovoltaikanlage selbst müssen dabei auch die elektrische Gebäudeinstallation und die angeschlossenen Geräte berücksichtigt werden.
Was ist ein E-CHECK für Photovoltaikanlagen?
Beim E-CHECK PV werden Photovoltaikanlagen fachgerecht geprüft. Ziel ist es unter anderem, mögliche Fehler oder Schwachstellen zu erkennen und die elektrische Sicherheit der Anlage zu überprüfen.
Zu den möglichen Prüfbereichen gehören beispielsweise Messtechnik, Fehlerdiagnose, Kennlinienaufnahme, Thermographie sowie Aspekte des Blitz- und Überspannungsschutzes.
Elektrotechnik Martin verfügt auch in diesem Bereich über speziell geschultes Fachwissen: Elias Martin hat die Zertifizierung im Bereich E-CHECK PV-Anlagen erfolgreich absolviert.
Damit verbindet Elektrotechnik Martin die Installation moderner Photovoltaiktechnik mit Fachkompetenz bei Prüfung und elektrischer Sicherheit.
Welche Faktoren beeinflussen die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage?
Ob und wie wirtschaftlich eine Photovoltaikanlage betrieben werden kann, hängt von zahlreichen individuellen Faktoren ab.
Dazu zählen beispielsweise:
- Größe und Ertrag der Anlage
- eigener Stromverbrauch
- Anteil des direkt genutzten Solarstroms
- Dachausrichtung und Verschattung
- Nutzung eines Stromspeichers
- Einbindung von Wallbox oder Wärmepumpe
- technische Voraussetzungen des Gebäudes
- zukünftige Entwicklung des eigenen Energiebedarfs
Eine allgemeingültige Aussage ist deshalb wenig sinnvoll. Entscheidend ist eine Planung, die zur Immobilie und zum tatsächlichen Nutzungsverhalten passt.
Kann eine bestehende Photovoltaikanlage später erweitert werden?
Das kann grundsätzlich möglich sein, muss aber im Einzelfall geprüft werden.
Bei einer Erweiterung spielen beispielsweise die vorhandenen Module, Wechselrichter, Elektroinstallation, verfügbare Dachflächen und weitere Systemkomponenten eine Rolle.
Auch die nachträgliche Ergänzung eines Stromspeichers oder die Verbindung mit einer Wallbox kann je nach vorhandener Anlage möglich sein.
Vor einer Erweiterung sollte deshalb geprüft werden, welche Komponenten bereits vorhanden sind und wie sie sinnvoll in das zukünftige Gesamtsystem integriert werden können.
Photovoltaik für Gewerbebetriebe
Photovoltaik ist nicht nur für private Wohngebäude interessant.
Auch Gewerbebetriebe verfügen häufig über größere geeignete Dachflächen und haben gleichzeitig tagsüber einen entsprechenden Strombedarf – also genau zu den Zeiten, in denen eine Photovoltaikanlage Energie erzeugt.
Bei gewerblichen Anlagen sind insbesondere Stromverbrauch, Lastprofil, vorhandene Elektroinstallation, mögliche Speicherlösungen und zukünftige Anforderungen zu berücksichtigen.
Elektrotechnik Martin realisiert Photovoltaikanlagen sowohl für Privatkunden als auch für Gewerbebetriebe.
Photovoltaik vom Elektrofachbetrieb aus Immenstaad
Eine Photovoltaikanlage besteht nicht nur aus Solarmodulen auf dem Dach.
Entscheidend ist das Zusammenspiel mit der gesamten elektrischen Infrastruktur des Gebäudes – vom Zählerschrank über Wechselrichter und Speicher bis hin zu Wallbox und Energiemanagement.
Elektrotechnik Martin GmbH & Co. KG aus Immenstaad plant und installiert Photovoltaikanlagen für Eigenheime, Mehrfamilienhäuser und Gewerbebetriebe.
Wir betreuen Kunden und Projekte unter anderem in Immenstaad, Friedrichshafen, Markdorf, Meersburg, Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen, Ravensburg, Kressbronn, Wasserburg, Lindau und weiteren Orten im Bodenseeraum.
Unser Anspruch: Photovoltaik nicht als einzelne technische Komponente zu betrachten, sondern als Teil einer sicheren und zukunftsfähigen Elektroinstallation.
Häufige Fragen zu Photovoltaik
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mich überhaupt?
Ob sich eine Photovoltaikanlage für ein bestimmtes Gebäude lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die verfügbare Dachfläche und deren Ausrichtung, mögliche Verschattung, der eigene Stromverbrauch sowie die Frage, wie viel des erzeugten Solarstroms direkt selbst genutzt werden kann. Auch zukünftige Verbraucher wie eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto können bei der Planung eine wichtige Rolle spielen. Eine individuelle Prüfung der örtlichen Gegebenheiten und des eigenen Verbrauchs ist daher die beste Grundlage für eine sinnvolle Entscheidung.
Wie groß sollte mein Stromspeicher sein?
Die passende Größe eines Stromspeichers lässt sich nicht pauschal festlegen. Sie sollte zur Photovoltaikanlage, zum Stromverbrauch und zum individuellen Verbrauchsverhalten passen. Entscheidend ist beispielsweise, wie viel Solarstrom tagsüber erzeugt und direkt verbraucht wird und wie viel Energie für die Abend- und Nachtstunden gespeichert werden soll. Ein möglichst großer Speicher ist deshalb nicht automatisch die beste Lösung.
Brauche ich mit einer Photovoltaikanlage überhaupt noch Strom aus dem öffentlichen Netz?
In der Regel ja. Eine Photovoltaikanlage erzeugt ihren Strom abhängig von Tageszeit, Jahreszeit und Wetter. Nachts steht beispielsweise keine Solarenergie zur Verfügung und auch an Tagen mit geringer Sonneneinstrahlung kann die erzeugte Energie niedriger sein als der aktuelle Strombedarf. Ein Stromspeicher kann den Anteil des selbst genutzten Solarstroms erhöhen. Eine vollständige Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz wird mit einer üblichen netzgekoppelten Photovoltaikanlage jedoch in der Regel nicht erreicht.
Was passiert bei einem Stromausfall – habe ich mit einer Photovoltaikanlage weiterhin Strom?
Nicht automatisch. Eine normale netzgekoppelte Photovoltaikanlage schaltet sich bei einem Ausfall des öffentlichen Stromnetzes aus Sicherheitsgründen in der Regel ebenfalls ab. Soll das Gebäude oder sollen ausgewählte Verbraucher bei einem Netzausfall weiterhin versorgt werden, muss die Anlage über eine entsprechend geplante Ersatz- oder Notstromlösung verfügen. Wer eine Ersatz- oder Notstromversorgung wünscht, sollte dies deshalb bereits bei der Planung von Photovoltaikanlage und Stromspeicher berücksichtigen.
Kann ich bei meiner bestehenden Photovoltaikanlage einen Stromspeicher nachrüsten?
Bei vielen bestehenden Photovoltaikanlagen kann ein Stromspeicher nachgerüstet werden. Ob dies bei einer konkreten Anlage möglich und sinnvoll ist, hängt jedoch vom vorhandenen System und den verbauten Komponenten ab. Unter anderem spielen Wechselrichter, Alter und Aufbau der Anlage, vorhandene Elektroinstallation sowie das gewünschte Speichersystem eine Rolle. Deshalb sollte eine bestehende Photovoltaikanlage zunächst technisch geprüft werden.
Funktioniert Photovoltaik auch bei bewölktem Himmel?
Ja. Photovoltaikmodule können auch bei diffusem Licht Strom erzeugen. Die Leistung ist bei starker Bewölkung allerdings geringer als bei direkter Sonneneinstrahlung.
Brauche ich für Photovoltaik zwingend einen Stromspeicher?
Nein. Eine Photovoltaikanlage kann grundsätzlich auch ohne Stromspeicher betrieben werden. Ob ein Speicher sinnvoll ist, hängt insbesondere vom Verbrauchsprofil und dem gewünschten Eigenverbrauch ab.
Kann ich mein Elektroauto mit eigenem Solarstrom laden?
Ja. Mit einer geeigneten Wallbox und entsprechender Steuerung kann selbst erzeugter Solarstrom zum Laden eines Elektrofahrzeugs genutzt werden.
Kann ich Photovoltaik und Wärmepumpe miteinander kombinieren?
Grundsätzlich ja. Eine Wärmepumpe erhöht den elektrischen Energiebedarf eines Gebäudes. Eine passende Photovoltaikanlage kann einen Teil dieses Strombedarfs decken. Für eine sinnvolle Kombination sollten Erzeugung, Verbrauch und Steuerung gemeinsam betrachtet werden.
Ist Photovoltaik auch auf einem Ost-West-Dach möglich?
Ja. Ost-West-Dächer können für Photovoltaik gut geeignet sein. Die Stromproduktion verteilt sich dabei stärker auf den Vormittag und Nachmittag.
Kann Photovoltaik bei einem Altbau nachgerüstet werden?
Grundsätzlich ja. Vorher sollten Dach und elektrische Anlage geprüft werden. Insbesondere bei älteren Gebäuden kann eine Anpassung der Elektroinstallation oder des Zählerschranks erforderlich sein.
Muss mein Zählerschrank für eine PV-Anlage umgebaut werden?
Das hängt vom vorhandenen Zählerschrank und den technischen Anforderungen der geplanten Anlage ab. Deshalb sollte der Bestand vor der Installation durch einen Elektrofachbetrieb geprüft werden.
Kann ein Stromspeicher später nachgerüstet werden?
Bei vielen Anlagen ist eine spätere Ergänzung grundsätzlich möglich. Ob und wie dies sinnvoll umgesetzt werden kann, hängt vom bestehenden PV-System und den verbauten Komponenten ab.
Wer installiert Photovoltaikanlagen im Bodenseeraum?
Elektrotechnik Martin mit Sitz in Immenstaad plant und installiert Photovoltaikanlagen für private, mehrgeschossige und gewerbliche Gebäude im Bodenseeraum. Zum Tätigkeitsgebiet gehören unter anderem Immenstaad, Friedrichshafen, Markdorf, Meersburg, Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen, Ravensburg, Kressbronn, Wasserburg und Lindau.
Photovoltaikanlage geplant?
Sie planen eine neue Photovoltaikanlage, möchten eine bestehende Anlage erweitern oder Photovoltaik mit Stromspeicher, Wallbox oder weiteren Komponenten verbinden?
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